George-Delanoff-Gedächtnis-Cup

- Von Ralf Exel -

Er hätte es sich genau so gewünscht, unser Georgie! Genau so! Herrlichstes Golfwetter, nur gut gelaunte Spieler – und anschliessend launige Gespräche und Anekdoten auf der Clubhausterrasse. Auch die vierte Auflage des „George-Delanoff-Gedächtnis-Rydercup“ war wieder ein gelungenes Treffen vieler seiner ehemaligen Freunde und Kollegen.

Traditionell im Golfpark Aschheim, Georgies „zweitem Wohnzimmer“, trafen sich die BayMeGos und die Birdies, um den Pokal zu seinen Ehren im leicht veränderten Rydercup-Modus auszuspielen. Nachdem sich die Birdies bei der Premiere 2015 im Stechen auf dem Putting Grün durchsetzen konnten, gelangen den BayMeGos seitdem zwei Erfolge. Klar, dass sich beide Teams viel vorgenommen hatten. Mit jeweils 13 Frau und Mann ging es dann auf die Runde – vornweg im harten Mann-gegen-Mann Eckehard Gmeiner für die BayMeGos und Jupp Suttner für die Birdies. Im Anschluß dann die weiteren Teammitglieder – je zwei Birdies in weiss, zwei BayMeGos in blau. Nach der kurzen Erklärung des Spielmodus waren alle Spieler bestens im Bilde: auf den  ersten neun Loch ging es im „Vierball-Bestball“ um einen Punkt pro Flight – auf den zweiten neun Loch hiess es dann „Matchplay“ – jeweils ein BayMeGo gegen einen Birdie. Schon nach dem Auftakt-Match hatte „Tiger“ Jupp Suttner keine gute Vorahnung – hatte er doch seine beiden Punkte jeweils am neunten und 18. Loch gegen Ecki Gmeiner verloren.

Kurzes Aufatmen bei den Birdies, als der nächste Flight mit Claudia Bachmair-Vogl und Cornelia Busch schiedlich-friedlich mit 1,5 zu 1,5 ins Clubhaus kam. Dann kam aber viel blau und wenig weiss auf die Anzeigetafel: Matthias Pohlus und Ralf Exel konnten alle drei Punkte holen, Ralf Scheuerer und Uwe Semrau lieferten mit 2:1 ebenfalls wichtige Punkte für die Ergebnistafel, die noch deutlicher wurde, als Günter Zapf und Thomas Kreuzer wieder ein 3:0 unterschreiben durften. Kurzes Aufatmen bei Birdies-Präsident Gerd Fuhrmann, als seine Mannschaft gegen Bernhard Obst und Herbert Berlin 2,5 Punkte sichern konnte. Ein wahre Aufholjagd – manche sprechen von der grössten, die Aschheim je gesehen hat – gelang dann Birgit Mehl und Herbert Steffe: Beiden lagen in den Matchplays schon mit drei bzw. vier Löchern down (bei insgesamt neun zu spielenden!) – und beide konnten die drohenden Punktverluste noch verhindern – Birgit Mehl gewann noch, Herbert Steffe teilte.

ryder2Am Ende durften die BayMeGos nach einem „14,5 zu 5,5“ ein weiteres Mal den „George-Delanoff-Gedächtnis-Pokal“ jubelnd in die Höhe halten. Wobei das das Unwichtigste des Tages war! Und nachdem alle auf George angestossen hatten – fehlte nur noch einer seiner vielen Zaubertricks auf der Clubterrasse in Aschheim.